Über mich

Ich wurde am 15. Juni 1985 geboren und bin damit ein waschechter schizophren veranlagter Zwilling. Dies beinhaltet zahlreiche Selbstgespräche, emotionale Instabilität und viel zu viele Termine, sodass der Tag gut 48 Stunden haben könnte, damit ich alles unterbringe. Nachdem es dem klassischen Wiener Grantler noch nicht gelungen ist, mich aus der Hauptstadt zu vertreiben, lebe ich derzeit mit meinem elfjährigen Sohn in einem kleinen Reihenhaus in Transdanubia und nutze ich jede freie Minute, um Feldforschung für meinen nächsten Roman zu betreiben und zu schreiben.

So bin ich zum Schreiben gekommen

Da ich schon als Kind zum Leidwesen meiner Eltern eine rege Fantasie und ein großes Mitteilungsbedürfnis hatte und zudem eine große Leidenschaft für Romane (damals „Die Knickerbocker Bande“ von Thomas Brezina), habe ich bereits vor meiner Gymnasialzeit die ersten Geschichten niedergeschrieben. Ja, okay, ich gebe es nur ungern zu, aber damals höchstwahrscheinlich noch ziemlich dilettantisch.

Mit zwölf Jahren habe ich meine Liebe zu dem Anime „Sailor Moon“ entdeckt, was mich dazu bewogen hat, eine ähnlich theatralische Liebesgeschichte in einem Buchkalender, den mir mein Opa geschenkt hat, festzuhalten. Natürlich in der Hoffnung, ich würde auch im realen Leben die Liebe finden. Tatsächlich ist das kurze Zeit später auch passiert, aber wie Teenager nunmal so sind, war die Liebesgeschichte nur von kurzer Dauer. Der Weltuntergang für ein pubertierendes Teeniemädchen, das aufgrund seiner Leibesfülle auch immer wieder einmal Opfer von Hänseleien wurde, weshalb ich meinen Kummer – natürlich in höchst überzogener Form – in einem Jugenddrama verarbeitet habe. Gott sei Dank wurde dieses seitens meiner Eltern niemals einem Therapeuten zur Beurteilung vorgelegt.

Danach folgten meine „coolen“ Teenie-Jahre, in denen ich mit verwegenen Typen durch die Schule gezogen bin, meine erste Zigarette geraucht habe und das ein oder andere Mal den Unterricht geschwänzt habe, um in einem Kaffeehaus ein gutes Buch zu lesen. Darunter waren auch zahlreiche Romane von Stephen King, was sich auch auf meinen Schreibstil niedergeschlagen hat. Ich schrieb einige Jahre an einer recht gruseligen Horror-Fantasy-Story, was zugleich auch die ideale Therapie für meine ständigen Angstzustände war, die bestimmt dem übermäßigen Thriller- und Horrorfilmkonsum geschuldet waren. Aber hey, was kann ich denn für die Sogwirkung des Gruppenzwangs!?

Knapp nach der Matura habe ich dann, inspiriert von J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ mein großes Fantasy-Projekt gestartet, indem ich begonnen habe, eine eigene Sprache zu entwickeln, Landkarten zu zeichnen und mich mit Mythologie und Geschichte auseinanderzusetzen. Das hat auch wirklich Spaß gemacht und nach wie vor, habe ich dieses Projekt noch im Fokus. Allerdings hat mich ein persönlicher Schicksalsschlag vor ein paar Jahren dazu bewogen, einen ersten Schritt in der Satire zu wagen und das war auch gut so! Denn es macht mir wahnsinnig viel Spaß, die Komik im Alltäglichen zu finden und den Menschen in seiner Ambivalenz zu zeigen.

Meine Inspirationsquellen

Meine Ideen hole ich mir eigentlich uneingeschränkt von überall. Besonders inspirieren mich natürlich Geschichten von interessanten Menschen, die ich im Laufe meines unsteten Lebens immer wieder treffen darf. Ich lasse mich aber auch von Filmen, Büchern, Zeitungsartikeln oder schönen Bildern, sowie der Natur und guter Musik inspirieren. Zudem tragen auch meine Träume, Wünsche und Ängste wesentlich zur Entstehung von Geschichten bei.

Zumeist vermische ich die für mich witzigsten bzw. eindrucksvollsten realen Ereignisse mit einem Schuss Fiktion.